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KI-Grundkurs · Lektion 5 von 5 · ca. 6 Minuten

KI im Betrieb: gemeinsam gut.

Klare Regeln geben Sicherheit – dem Team und der Geschäftsführung. Diese Lektion zeigt, was in betriebliche KI-Regeln gehört und was die EU-KI-Verordnung von Betrieben erwartet.

Das Wichtigste in Kürze 05

Werkzeuge festlegen: lieber wenige gut eingerichtete als viele nebeneinander.
Regeln aufschreiben: kurz, verständlich, für alle zugänglich.
Lernen festhalten: Schulungen und Regeln dokumentieren.

Was die EU-KI-Verordnung erwartet

Die EU-KI-Verordnung (AI Act) verlangt in Artikel 4 von Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden – passend zu deren Aufgaben. Seit dem 27. Juli 2026 gilt diese Pflicht in einer vereinfachten Fassung. Ein Zertifikat oder ein Test ist nicht vorgeschrieben. Sinnvoll sind eine Schulung wie dieser Kurs, klare Regeln, die Einarbeitung neuer Mitarbeitender und eine kurze Dokumentation.

Was in die KI-Regeln gehört

Freigegebene Werkzeuge: Welche KI-Werkzeuge nutzt der Betrieb, mit welchem Konto?
Daten: die Ampel – was darf wohin?
Prüfen: Wer ein KI-Ergebnis verwendet, prüft es und steht dafür ein.
Entscheidungen: Über Menschen und Geld entscheidet ein Mensch.
Nach außen: Veröffentlichungen liest vorher ein Mensch, KI-Assistenten werden offen benannt.
Ansprechperson: Wer hilft bei Fragen?

Vorlage zum Anpassen: Im kostenlosen Leitfaden „KI im Betrieb“ finden Sie eine fertige Vorlage für Ihre eigenen KI-Regeln. Leitfaden anfordern →

Gute Gewohnheiten im Alltag

KI lohnt sich vor allem bei Aufgaben, die regelmäßig wiederkehren: die Antwort auf typische Anfragen, die Zusammenfassung der Woche, die Übersetzung von Datenblättern. Aufträge, die gut funktionieren, gehören in eine gemeinsame Sammlung – das spart allen Zeit. Und was nicht geklappt hat, ist genauso wertvoll: Wer Fehler offen anspricht, hilft dem ganzen Team.

Dieser Kurs vermittelt Grundlagen aus der Praxis und ersetzt keine Rechtsberatung. Stand: November 2026.