Sechs Bewerbungen in 30 Tagen.
Wie FATEC Engineering eine schwer zu besetzende Stelle besetzte, nachdem frühere Kampagnen kaum etwas gebracht hatten – und was andere Betriebe daraus lernen können.
FATEC Engineering suchte eine Fachkraft für eine anspruchsvolle Position. Stellenanzeigen und eine deutlich teurere Kampagne eines anderen Anbieters hatten kaum Resonanz gebracht. Die Kampagne mit SCHWENK brachte innerhalb von 30 Tagen sechs qualifizierte Bewerbungen – zu rund einem Drittel der vorherigen Kosten. Bis heute sind es rund 30.
Das Problem: niemand sah hin
Gute Fachkräfte suchen selten aktiv. Sie scrollen abends durch Facebook, nicht durch Stellenportale. Eine Anzeige, die aussieht wie hundert andere, erreicht sie nicht – und wenn doch, schreckt ein langer Bewerbungsprozess mit Lebenslauf-Upload ab.
Was anders lief
1. Erst hinschauen. Was macht FATEC als Arbeitgeber gut? Oft sind es Dinge, die im Betrieb selbstverständlich sind und deshalb nie erzählt werden.
2. Echt zeigen. Eigene Bilder aus dem Unternehmen statt Stockfotos, Texte, die nicht nach Stellenanzeige klingen.
3. Gezielt ausspielen. Anzeigen auf Facebook – abends, wenn Fachkräfte nicht in Stellenportalen suchen, nur im Umkreis und nur für Menschen, die zur Stelle passen.
4. Einfach bewerben. Bewerbung in unter zwei Minuten per Smartphone, ohne Lebenslauf-Upload.
5. Auf der eigenen Website. Die Karriereseite liegt bei FATEC, nicht auf einer gemieteten Plattform. Sie arbeitet nach der Kampagne weiter.
„Die Fachkräfte-Recruiting-Kampagne mit SCHWENK hat mehr gebracht als alles, was wir zuvor mit anderen Agenturen versucht haben.“
Dirk Wrede, Geschäftsführender Gesellschafter, FATEC Engineering GmbH
Was andere Betriebe daraus lernen können
Es braucht kein riesiges Budget, sondern einen klaren Blick auf das, was das eigene Unternehmen ausmacht, und eine Ansprache dort, wo die Menschen tatsächlich sind. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht – Stelle, Region und Angebot spielen immer mit. Aber die Chancen steigen deutlich, wenn die richtigen Leute das Unternehmen überhaupt zu sehen bekommen.